Wallbox im Mehrfamilienhaus –
intelligent, rechtssicher, skalierbar.
Ladeinfrastruktur in Mehrfamilienhäusern erfordert eine durchdachte Planung. Von der technischen Auslegung über die Nutzerverwaltung bis zur späteren Erweiterbarkeit schaffen wir Lösungen, die langfristig funktionieren.
Bis 2.000 € Förderung je Stellplatz
Seit April 2026 fördert der Bund Ladeinfrastruktur in Mehrparteienhäusern. Wir erklären die Voraussetzungen, zeigen Beispielrechnungen und unterstützen Sie beim Förderantrag.
Was eine professionelle MFH-Lösung leistet
Vom Lastmanagement bis zur Abrechnung – alles aus einer Hand.
Dynamisches Lastmanagement
Der verfügbare Strom wird intelligent auf alle ladenden Fahrzeuge verteilt. So wird der Netzanschluss optimal genutzt und unnötige Kosten für einen Netzausbau werden vermieden.
Nutzergerechte Abrechnung
Jeder Nutzer kann seinen Stromverbrauch eindeutig nachvollziehen. MID-konforme Messsysteme sorgen für eine faire und transparente Zuordnung der geladenen Energiemengen.
Jederzeit erweiterbar
Die Ladeinfrastruktur kann flexibel mit Ihren Anforderungen wachsen. Zusätzliche Ladepunkte lassen sich auch zu einem späteren Zeitpunkt unkompliziert integrieren.
Warum das Mehrfamilienhaus eine eigene Lösung braucht
Anders als im Einfamilienhaus teilen sich im Mehrfamilienhaus viele Parteien einen gemeinsamen Hausanschluss. Laden mehrere Elektroautos gleichzeitig ohne Steuerung, drohen Überlastung und teure Netzausbaukosten.
Ein intelligentes Lastmanagementsystem ist das Herzstück jeder Mehrfamilien-Installation. Es überwacht den aktuellen Stromverbrauch des Gebäudes und regelt die Ladeleistung aller Wallboxen automatisch.
Was das konkret bedeutet
Sind viele Fahrzeuge gleichzeitig angeschlossen, teilt das System die verfügbare Leistung fair auf. Steigt der allgemeine Haushaltstromverbrauch, wird die Ladeleistung automatisch reduziert – und wieder erhöht, sobald Kapazität frei wird.
Rechtliche Grundlagen
Wer Wallboxen im Mehrfamilienhaus betreibt und Ladekosten umlegt, bewegt sich in einem klaren gesetzlichen Rahmen. Die wichtigsten drei Punkte:
Recht auf Ladeinfrastruktur
Seit dem Wohnungseigentumsmodernisierungsgesetz (WEMoG, 2020) haben Wohnungseigentümer einen Anspruch auf die Genehmigung eines eigenen Ladepunkts – auch gegen den Willen der Eigentümergemeinschaft. Der Beschluss der WEG ist dennoch einzuholen und die baulichen Maßnahmen müssen fachgerecht durchgeführt werden.
Eichrechtskonforme Messung
Wer Ladekosten an Dritte weitergibt – also Mieter oder Wohnungseigentümer – ist gesetzlich verpflichtet, eichrechtskonforme Messgeräte zu verwenden. Nicht geeichte Zähler dürfen nicht zur Grundlage einer Abrechnung gemacht werden.
Anmeldung beim Netzbetreiber
Wallboxen mit mehr als 4,2 kW Ladeleistung müssen beim zuständigen Netzbetreiber angemeldet werden. Bei größeren Anlagen mit mehreren Ladepunkten ist in der Regel eine Genehmigung erforderlich. Diese Formalitäten übernehmen wir für Sie.
Abrechnungslösungen für Mieter, WEG und Gewerbe
Bei gemeinsam genutzten Ladepunkten ist eine faire und nachvollziehbare Zuordnung der geladenen Energiemengen besonders wichtig. Je nach Wallbox, Nutzerstruktur und Abrechnungsmodell kommen unterschiedliche Lösungen infrage.
Individuelle Nutzerverwaltung
Viele moderne Wallboxen und Backends ermöglichen die Zuordnung von Ladevorgängen zu einzelnen Nutzern. Dies kann beispielsweise per RFID-Karte, App oder anderen Authentifizierungsverfahren erfolgen.
Transparente Verbrauchserfassung
Je nach System können Verbrauchsdaten einzelnen Nutzern zugeordnet und für interne Auswertungen oder Abrechnungen bereitgestellt werden. Welche Möglichkeiten zur Verfügung stehen, hängt vom eingesetzten Wallbox- und Backend-System ab.
Passende Backend-Lösung
Nicht jede Anlage benötigt ein umfangreiches Verwaltungsportal. Während bei kleineren Anlagen oft einfache Lösungen ausreichen, können bei größeren Wohnanlagen oder gewerblichen Objekten professionelle Backend-Systeme mit erweiterten Verwaltungs- und Abrechnungsfunktionen sinnvoll sein.
Beratung und Einrichtung
Welche Lösung die richtige ist, hängt von den örtlichen Gegebenheiten und den Anforderungen der Nutzer ab. Gerne unterstützen wir Sie bei der Auswahl eines geeigneten Systems und übernehmen auf Anfrage auch die Einrichtung und Inbetriebnahme der benötigten Software- und Backend-Komponenten.
So läuft ein Projekt ab
Von der ersten Anfrage bis zur betriebsbereiten Anlage begleite ich Sie durch den gesamten Prozess – ohne Überraschungen.
Projektberatung anfragenBeratung & Bedarfsanalyse
Wie viele Ladepunkte werden gebraucht? Wie ist der Hausanschluss dimensioniert? Gibt es eine PV-Anlage? Ich kläre alle technischen und organisatorischen Fragen vorab.
Planung & Angebot
Ich erstelle einen konkreten Installationsplan inkl. Lastmanagement-Konzept und einem transparenten Angebot – ohne versteckte Kosten.
Netzanmeldung & Genehmigung
Ich übernehme die Anmeldung beim Netzbetreiber und alle notwendigen Formalitäten – Sie müssen sich um nichts kümmern.
Installation
Fachgerechte Montage aller Wallboxen, Kabel, Schutztechnik und des Lastmanagementsystems – normgerecht nach VDE durch eigenes Fachpersonal.
Inbetriebnahme & Einweisung
Einrichtung der Abrechnungssoftware, Vergabe der Nutzerzugänge und Einweisung von Nutzern und Hausverwaltung – alles läuft direkt vom ersten Tag.
Projektberatung anfordern
Ich berate WEGs, Hausverwaltungen und Vermieter unverbindlich zu den Möglichkeiten für Ihr Gebäude. Kontaktieren Sie mich für einen Termin.
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